Bundesrätin Doris Leuthard freute sich (9. Aug. 2014)

Bei der Eröffnung seines Neubaus in Muri AG am 9. August 2014 präsentierte Hermann Bütler an einem Tag der offenen Tür seine Firma Bütler Elektro Telecom AG. Die Firma be-

schäftigt 65 Mitarbeiter, davon 19 Lehrlinge.  Auch Bundesrätin Doris Leuthard war da. Hermann Bütler demonstrierte ihr stolz die innovative Technik des nach Minergie-P-Standard erstellten Gebäudes: Die Leittechnik, die Photovoltaikanlage, eine Erdsondenheizung, LED-Beleuchtung und ein Strom-Speichermodul. Selbstverständlich ist auch die digitale Kommunikation auf dem neusten Stand. Als Kontrast dazu zeigte er eine Auswahl historischer Telefonapparate , die wir ihm als unser Mitglied gerne zur Verfügung gestellt haben. Schmunzelnd erzählte er uns, dass Frau Leuthard die geballte Ladung High-tech höflich zur Kenntnis genommen habe, aber erst vor den alten Apparaten richtig aufgetaut sei.

Unser Mitglied Hermann Bütler mit Bundesrätin

Doris Leuthard vor den alten Apparaten des

Telefonmuseums Telephonica.


24. Mai 2014: Ein Museum, das keinen Staub ansetzt!

Alljährlich kommen Stiftungsräte, Kommissionsmitglieder, Helfer, und – die auch sehr willkommenen – Helferinnen zur Grossreinigung im Museum zusammen, getreu dem Museumsleitspruch "Bewahren und dokumentieren". "Bewahren" bedeutet neben dem Erhalten der Funktionstüchtigkeit der vielen Exponate eben auch staubfrei...

Ein gemeinsamer Einsatz, der dank vielen Helferinnen und Helfern speditiv abläuft und dabei auch Spass macht.

Er liess es sich nicht nehmen: Der neu gewählte Stiftungsratspräsident Kurt Ehrat bei der Staubbeseitung am ehrwürdigen Telegraphen.

Auch hinter Glas setzt sich Staub an. Alle Exponate wurden aus den Vitrinen ausgeräumt und einzeln behandelt. Hier pflegt Emil Sigg den voluminösen Dictaphone-Wachswalzenglätter.


 Ruth Siegenthaler bei den Exoten "Raumschiff Enterprise", "Tomatentelefon", "Mickey-Mouse-Telefon", "Rugby-Helm-Telefon" und wie sie alle heissen.

René Hasler pflegt die Raritäten, auch Alex Straub ist gegen Staub.


Fredy Neff beweist gekonntes Staubsaugerrohr-Handling, Margrit Hensler kümmert sich um die Abteilung "Haustelefonie"

Brigitte und Emil Sigg sind als Dream-Team zuständig für das gesamte Turmzimmer mit seinen historischen Anrufbeantwortern.



10. Mai 2014: Sonniger Frühlingsanlass  für Mitglieder und Freunde

Unter den ausladenden Sonnenschirmen liess es sich gemütlich sein.

Gaeste am Frühlingstreffen

Offeriert wurden Speis und Trank in netter Gesellschaft, engagierte Fachsimpeleien, News und Facts über das Museum und natürlich war das Museum offen. Die im Museum getätigten Erneuerungen wurden gelobt und verdankt.

Der neue Präsident Kurt Ehrat hielt seine gelungene Antrittsrede und gedachte dabei des verstorbenen Amtsvorgängers Hanspeter Hugentobler mit einer Schweige-minute. Fredy Neff ehrte Peter Appoloni und Margrit Hensler und Applaus gab es auch für die neuen Mitarbeiterinnen Lea Matossi und Hildegard Kissling.

 

Am Buffet amteten die charmanten Gattinnen der Stiftungsräte und eifriger Nachwuchs besorgte mit ernster Mine den Gäste-Service.

Turi Kammer am Grill, neben ihm Alex Straub, der zum wiederholten Male routiniert den Einsatz- und Organisationsplan des Treffen aufgestellt hatte. >

 

Mit dem Frühlingsanlass wollen wir den Mitgliedern, Sympathisanten, Freunden und Sponsoren ein Zeichen des Dankes geben. Die dieses Mal gesammelten Spenden werden für die Beschaffung der neuen Mobiltelefoninsel verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beliebt waren auch wieder die Souvenir- Fotos

zum Mitnehmen von Emil Sigg, die er fortlaufend

ausdruckte und an die Pinnwand heftete.

 


Neue Mitarbeiterinnen im Telefonmuseum

Wir freuen uns über  Verstärkung im Sekretariat: Hildegard Kissling hat zuvor in der Telekom-Branche gearbeitet und bleibt so ihrem früheren Fachgebiet erhalten.

Lea Matossi übernimmt die Buchhaltung. Sie ist Fachfrau auf diesem Gebiet und wird diesen Job nebenher zur ihrer nächstens grösser werdenden jungen Familie ausüben.



Wir nehmen Abschied

Präsident des Stiftungsrates Telephonica

Hanspeter Hugentobler gestorben

 

"Am 27. Januar 2014, ca. 16.00 Uhr besuchten Alex Straub und René Hasler Hanspeter Hugentobler in Weinfelden. In dem schön renovierten und grosszügig umgebauten Bauern-Riegelhaus empfängt uns seine Frau Helen. ...  Bald kommen wir ins Gespräch und wir verstehen diese Situation besser. Es ist eine palliative Pflege, die nur noch Schmerzbehandlung mit Morphium als Schwerpunkt hat. Ursache ist der schwarze Hautkrebs. Vor ca. acht Wochen war die letzte Chemotherapie. Geruchs- und Geschmackssinn leiden darunter, was ihn verständlicherweise sehr stört. Geistig rege und fit, gewürzt mit Schalk und Humor erleben wir Hanspeter einmal mehr. ... Für die Stiftung Telephonica wurden alte Unterlagen gebündelt von Helen. Sie sorgt sich 24 Stunden um ihn, kürzt selbst ihre Aufgaben zugunsten von ihm.  Fürsorglich und liebevoll kümmert sie sich um ihn. Und Hanspeter geniesst diese letzten Lebenstage in seinem Zuhause. Immer wieder trinkt er aus einem Glas Wasser mit einem Strohhalm. Unser Besuch wird anstrengend und macht Hanspeter müde." Mein Akku ist bald wieder leer für heute," sagt er. Alsdann stehen wir auf und verabschieden uns von ihm. Ein warmer Händedruck und ein Lächeln im Gesicht mit den Worten: Adieu – Diesmal für immer, und ein letztes Mal. Alex kamen die Tränen, und Hanspeter sagte: „Lasst die  Emotionen zu“. Das war ein liebenswürdiger Rat an uns beide und auch für alle Betroffenen."   René Hasler und Alex Straub

 

Am Nachmittag des folgenden Tages, dem 28. Januar 2014, ist er sanft eingeschlafen.

Hanspeter bleibt uns in guter und dankbarer Erinnerung und wir

entbieten seinen Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme.


In der Schweiz entwickelt: Fernschreiber von Hasler

Unter diesem Link befindet sich der Patent-Eintrag von Karoly Herczeg vom 25. Juni 1987. Er arbeitete zu jener Zeit bei Hasler Bern- Bümpliz an der Entwicklung des Nadel-Druckkopfes der Hasler-Fern- schreiber mit. Sein Sohn Lars Herczeg schrieb uns im Sommer: "Im Nachlass meines verstorbenen Vaters sind noch drei Fernschreiber der Firma Hasler zum Vorschein gekommen. Es handelt sich hierbei um die drei Generationen von Fernschreibern: Hasler SP20, Hasler SP300 und Hasler SP330. Falls Sie Interesse daran haben, würde ich Sie gerne dem Telefonmuseum TELEPHONICA kostenlos überlassen."

Diese verdankenswerte Geste hat uns gefreut!

Zwei dieser Fernschreiber  ergänzen nun seit Neuestem auf ideale Weise die chronologische Reihe der Fernschreiber im Museum. (beigefarbene Geräte rechts im Bild.)

Hasler Bern (heute Ascom)  entwickelte diese Geräte in der Zeit von 1970 bis Ende der Achtzigerjahre. Karoly Herczeg beschäftigte sich neben der Entwicklung des Nadel-Druckkopfes auch mit dessen Steuerung. Wer erinnert sich noch an das emsige Wrätzen dieses Schreibkopfes?



Erfahrungsaustausch unter Experten

Das sind die Teilnehmer des "Führertreffens 2013" vom 16. Oktober. Es ist jedesmal ein Highlight, beim Know-how-Transfer dieser Fachleute dabei sein zu dürfen: Die ultimative Kumulierung von Fachwissen!

Von links nach rechts: René Hasler, Alex Straub, Stefan Habersaat, Emil Sigg, Roger Pfister, Hans Huber,

Rico De Boni und Fredy Neff. Sie alle sind es, die mit der Weitergabe der Fakten und Geschichten hinter den stummen Apparaten das Museum attraktiv machen.


25. Mai 2013: Frühlingsanlass des Telefonmuseums

Fruehlingstreff Telephonica

Der  traditionelle Telephonica-Frühlingsanlass ist gedacht als Dankeszeichen für die wertvolle Unterstützung der Mitglieder, Gönner und Sponsoren.

Der Stiftungsrat informiert bei dieser Gelegenheit auch über die laufenden Aktivitäten sowie die Neuerungen im Museum. Heuer war wohl der bislang kälteste "Frühlings"-Anlass; am frühen Morgen war sogar Bodenfrost angesagt. Das tat der Stimmung keinen Abbruch. In der geheizten Greuterscheune spielte urchige Ländlermusik, wurde Speis und Trank angeboten und...

Dessertbuffet

... das Dessertbuffet war gut bestückt. Für Jene, die es verpassten ein Tipp: Einfach an den nächsten Frühlingsanlass kommen..

Hanspeter Hugentobler

Stiftungsrat-Präsident Hanspeter Hugentobler 

hält seine wie gewohnt launige und träfe Ansprache.



27. April 2013: Grosskampftag der Putzkolonne

Putzkolonne

Am Samstag, 27. April 2013 schwappten Lappen, röhrten Staubsauger und quietschsauber gerieben wurde das Vitrinenglas: Putztag im Museum. "Je mehr wir sind, desto schneller sind wir fertig", machte Stefan Habersaat, der Museumsleiter, der Reinigungskolonne Hoffnung. Erfreulich, wie auch Gattinnen und Töchter anpackten. Das anschliessende Mitagessen in der "Färberei" war dann auch redlich verdient.

Kora mit ihrem Vater Stefan

Es ist selten, dass Putzen gute Laune macht. Aber hier war es so: Kora mit ihrem Vater Stefan.

Vitrinenputzen

Die Grossvitrinen wurden für die Reinigung komplett ausgeräumt. Clever, wer zuvor ein Handyfoto von der Exponate-Aufstellung gemacht hat...  :-)